Umweltschützer Chico Mendes

Beruf: Umweltschützer


Staatsangehörigkeit: Brasilianisch

Warum berühmt: Chico Mendes, ursprünglich ein Gummizapfer, wurde zu einem Umwelt- und Sozialaktivisten, um das Abholzen und Abbrennen des Amazonas-Regenwaldes zu stoppen. Er glaubte, die besten Beschützer des Waldes seien die Menschen, deren Leben von seinem Fortbestand abhing.

Mendes war der Meinung, dass der Amazonas nachhaltig genutzt werden sollte, anstatt von der wirtschaftlichen Aktivität abgeschnitten (wie einige Umweltschützer es wollten) oder abzuschneiden (wie es viele Viehzüchter taten und immer noch tun). Er schlug daher vor und verbrachte einen Großteil seines Lebens damit, sich für die Einrichtung von extraktiven Reserven für Kautschukzapfer, Paranusssammler und andere zukünftige nachhaltige Zwecke einzusetzen.

Im Laufe seines Lebens erhielt er zahlreiche Morddrohungen und glaubte, Weihnachten nicht mehr erleben zu können, kurz bevor er von Darcy Alves, dem Sohn eines prominenten Viehzüchters, niedergeschossen und ermordet wurde.

Sein Tod löste in Brasilien Empörung aus und trug dazu bei, das Umweltbewusstsein der Brasilianer zu stärken, insbesondere in seinem Heimatstaat Acre.

Nach seinem Tod wurde das Chico Mendes Extractive Reserve geschaffen, das 1 Million Hektar Wald um seine Heimatstadt Xapuri umfasst. Das erste von vielen solchen Reservaten in Brasilien.

Geboren: 15. Dezember 1944
Geburtsort: Xapuri, Akko, Brasilien


Generation: Stille Generation
Chinesisches Sternzeichen: Affe
Sternzeichen: Schütze

Gestorben: 22. Dezember 1988 (44 Jahre)
Todesursache: Ermordung



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